Rückblick

Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu und ich möchte diese Zeit nutzen,
dieses ereignisreiche Jahr Revue passieren zu lassen.

In diesen Tagen denke ich an die Menschen und Tiere, die ich in diesem Jahr kennen lernen durfte, bei meiner Arbeit als Tierkommunikatorin.

Ich denke an die Menschen, die von ihren tierischen Gefährten Abschied nehmen mussten. Weil diese in die jenseitige Welt gegangen sind, oder sie sich entschieden haben, in dieser Welt andere Wege zu gehen.

Manchmal wünsche ich mir so sehr, ich könnte am Rad des Schicksals drehen und allen Menschen „ihre“ geliebten Tiere zurückgeben. Durch die Tierkommunikation bin ich oftmals so nahe dran, so als müsse ich nur die Hände ausstrecken um das Tier zu greifen und zurückzuholen. Doch es ist mir nicht immer erlaubt, denn die Entscheidung liegt nicht in meiner Macht.

Wir werden wohl niemals ganz das „Warum?“ verstehen. Tiere übermitteln zwar Erklärungen, Trost und sie geben sehr viel Hilfestellung. Doch das Abschied nehmen und das Loslassen ist ein Prozess, den man in keinen zeitlichen Rahmen pressen kann.

Es dauert seine Zeit, unzählige Tränen, unzählige Gedanken, aber auch liebevolles erinnern. All denen, die noch im Prozess des Abschiednehmens sind wünsche ich viel Kraft.

Ich möchte mich aber auch bei all den Menschen bedanken, die meine Hilfe in Anspruch genommen haben, weil sie mit kranken oder ängstlichen Tieren zusammenleben.

Viele Schicksale wurden im Lauf des Jahres an mich herangetragen und ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde.

Ich bedanke mich auch bei den Menschen, die mir ihre Tiere vorgestellt haben, ohne einen bestimmten Anlass, einfach nur um ihren tierischen Gefährten die Möglichkeit zu geben, sich mittels der Tierkommunikation zu äußern.


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Tierkommunikation ist ein noch sehr umstrittenes Thema. Auch ich habe mich sehr intensiv damit auseinandergesetzt. Doch eigentlich liegt es auf der Hand, warum es so umstritten ist.

Tierkommunikation bringt unser gesamtes Weltbild durcheinander. Wo soll das denn enden, wenn jetzt sogar Tiere sprechen können?

Ja, das kann einem Angst machen, weil es uns ja von Generation zu Generation anders beigebracht wurde.

Aber wir leben jetzt in der neuen Zeit, der Wandel ist deutlich sichtbar. Es ist Zeit, althergebrachte Methoden zu hinterfragen und es ist Zeit neue Wege zu beschreiten.

Für mich persönlich ist ein Leben ohne Tierkommunikation nicht mehr denkbar.

Deshalb habe ich für mich entschieden, Zeichen zu setzen.

Fast drei Jahre Balanceakt zwischen Berufung und Vollzeitjob sollen genug sein. Ich habe meinen Vollzeitjob zum 31.12.2008 gekündigt, um meiner Lebensaufgabe gerecht zu werden.

        Ab 01.01.2009 beginnt für mich ein neuer Lebensweg,
                   als Vollzeit-Tierkommunikatorin.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem Schritt beteiligt waren.


Für 2009 wünsche ich uns allen ein Leben in Frieden und Freude.
Mögen sich Werte, wie respektvoller Umgang mit allem was ist,
im neuen Jahr durchsetzen.

Licht und Liebe für alle Geschöpfe.                                  

Iris Soukup Thazi-Tierkommunikation
28.12.2008