Vermisste Tiere
In der Tierkommunikation gibt es wohl kaum ein komplexeres Thema. Aufgrund der vielen Anfragen, die mich erreichen, möchte ich hier näher auf dieses Thema und meine Arbeitsweise eingehen.
Jedes vermisste Tier hat seine eigene Geschichte. Die einen sind aus einer Jagdlaune heraus verschwunden, die anderen sind aus Panik weggelaufen, es gibt unzählige Gründe für das Weglaufen von Tieren.
Wenn Tiere nicht mehr zurückkehren, kann das folgende Gründe haben:
• Tiere, die aus Panik weggelaufen sind, laufen um ihr Leben. Sie sind verwirrt,
schockiert und können keinen klaren Gedanken fassen. Was im normalen Leben für ein
Tier einfach ist, gestaltet sich auf einmal, als unüberwindliche Schwierigkeit.
• Manchmal ist es auch so, dass Tiere während dieser Odyssee bei einer neuen Familie
landen. Wenn sie, aus tierischer Sicht, dort plötzlich eine wichtige Aufgabe gefunden
haben. Dann hängen sie fest. Sie können dort nicht weg, bevor ihre neue Aufgabe
erledigt ist.
Diese Tiere machen das nicht, um uns zu verletzen. Es ist einfach so, dass auch Tiere
sich weiterentwickeln. Sie machen das Beste aus der Situation und so finden sie sich
plötzlich in einem neuen Heim, mit neuen Aufgaben.
Und sehr oft werden zugelaufene Tiere aufgenommen und nicht den zuständigen
Behörden gemeldet.
• Kranke Tiere, die spüren, dass ihre Zeit gekommen ist, ziehen sich manchmal an einen
Platz in der Natur zurück, um von da aus den Weg in die jenseitige Welt anzutreten.
Dieses Verhalten findet man sehr häufig bei Katzen.
Tiere handeln aus einem Instinkt heraus und oft aus Liebe zu ihren Menschen. Sie
möchten ihnen diese Situation ersparen, oft möchten sie auch nicht eingeschläfert
werden.
• Manche Tiere können nicht zurückkehren, weil sie auf ihrem Ausflug verstorben sind.
Meine Arbeitsweise bei vermissten Tieren.
Ich kann Kontakt zu dem vermissten Tier aufnehmen und herausfinden, ob ein Tier noch lebt, oder in welchem körperlichen und seelischen Zustand es sich befindet.
Wenn vermisste Tiere verwirrt sind, so sind es auch oft die Mitteilungen. Sie kommen wild durcheinander.
In solchen Situationen versuche ich erst einmal das Tier zu beruhigen, hier greife ich auf unterschiedliche energetische Methoden zurück, Reiki etc..
Erst wenn ein Tier einigermaßen ruhig ist, versuche ich seine Geschichte in Erfahrung zu bringen.
Ich verbinde mich zu unterschiedlichen Zeiten mit einem Tier, da man sonst Gefahr läuft, nur eine Momentaufnahme zu bekommen. Denn auch Tiere haben wechselnde Stimmungen, sie haben ihre Tiefpunkte, aber auch ihre Höhepunkte.
Ich spüre die Empfindungen des Tieres und ich weiß genau, wann und wie ich vorgehen kann. Der Fragenkatalog der Menschen ist erfahrungsgemäß riesig. Aber das Tier ist in einer Ausnahmesituation und es muss seine Kräfte einteilen und nicht immer ist der Moment passend für ernste Themen.
Deshalb entscheide ich, was und wieviel ich einem Tier zumuten kann. Ich dosiere den Gesprächsbedarf immer zum Wohle des Tieres.
Ich weiß, dass die Sorge und die Anspannung in der Familie eines vermißten Tieres groß ist, aber ich entscheide immer zum Wohl des Tieres.
In den Gesprächen kläre ich, ob ein Tier wieder nachhause möchte und wie man ihm dabei helfen kann.
Noch etwas erklärendes zu den Hinweisen, die ein vermisstes Tier übermittelt.
Man muss immer bedenken, dass Tiere sich fortbewegen und Entfernungen völlig anders empfinden. Deshalb darf man sich nicht verunsichern lassen, wenn Hinweise aus menschlicher Sicht widersprüchlich sind.
Jeder Hinweis, den ein Tier gibt, ist wichtig. Es ist manchmal schwierig, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Manchmal kommen die Menschen erst viel später dahinter, dann fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen. Denn in der ganzen Sorge und Aufregung fällt es auch dem Menschen schwer, Ruhe zu bewahren. Und in der Unruhe übersieht man manchmal das Naheliegende.
Wichtig ist, dass man versucht, sich in die Größenordnung seines Tieres zu bewegen, versucht, die Welt aus seiner Sicht zu betrachten.
Es versteht sich von selbst, dass ich auf Rückmeldungen angewiesen bin. Vielleicht gibt es die beschriebene Gegend mehrfach, dann brauche ich Ihre Hinweise, um genauer nachzufragen, damit das Gebiet eingegrenzt werden kann.
Ihre Rückmeldungen tragen entscheidend dazu bei, weil sich danach die weitere Vorgehensweise richtet.
Was, wenn ein Tier sich entscheidet, nicht mehr nach Hause zu gehen?
DieEntscheidung des Tieres muss ich respektieren und so übermittle ich sie auch weiter. Danach vermittle ich zwischen dem Tier und dem menschlichen Auftraggeber. Ich übermittle dem Tier, wie sein Mensch zu der Entscheidung und zu den jeweiligen Aussagen steht.
Manchmal steht ein Missverständnis zwischen Mensch und Tier und durch Erklärungen kann man eventuell einen Wechsel der Entscheidung herbeiführen.
Was ich noch sagen möchte.
Ich bin Tierkommunikatorin, mit Leib und Seele. Ich tue immer, alles in meiner Macht stehende, um Mensch und Tier wieder zusammenzuführen.
Ich arbeite mit aller Kraft, meiner Energie, meinem Wissen, meinen Fähigkeiten, meinem Gefühl, aber ich kann nicht immer die Erwartungen der Menschen erfüllen.
Ich kann nur vermitteln. Niemals versuche ich ein Tier zu zwingen nach Hause zurückzukehren.
Denn jedes Tier hat das Recht, Entscheidungen für sein weiteres Leben
selbst zu treffen. Für die Menschen bedeutet das sehr viel Schmerz, oft auch Unverständnis und immer wieder auch der egoistische Gedanke „Ich will aber mein Tier zurück“.
Aber auch Tiere gehören uns nicht. Sie begleiten unser Leben für eine gewisse Zeit. Wenn sie sich aus irgendwelchen Gründen entscheiden, einen anderen Weg zu gehen, dann müssen wir sie schweren Herzens weiterziehen lassen. Denn sie gehören uns nicht.